Fakten und Stimmen der Fahrer zum GB von Russland in Sochi

Der Grosse Preis von Russland wird einmal mehr im Olympia-Park von Sochi, dem Zentrum der Olympischen Winterspiele 2014, ausgetragen – die vierte Auflage dieses Rennens in der Region Krasnodar fällt mit dem vierten Saisonrennen der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2017 zusammen. Nach den zwei produktiven Testtagen in der vergangenen Woche in Bahrain, ist das Sauber F1 Team – nach einem kurzen Stopp im Schweizer Hauptquartier – nun bereits wieder im Sochi Autodrom an der russischen Schwarzmeer-Küste gelandet.

Marcus Ericsson (Startnummer 9):
„Die Rennwochenenden beim Grossen Preis von Russland sind bisher immer attraktiv und sehenswert verlaufen. Ich bin gerne an dieser Rennstrecke, die sich im ehemaligen Olympia-Park im Stadtteil Adler befindet. Das Streckengelände fällt gegenüber anderen auch umso mehr auf, weil der Kurs auf sehr eindrucksvolle Weise rund um die olympischen Arenen, Hallen und anderen Sport-Komplexe führt. Das Fahren auf dieser Strecke macht mir Freude. Die grösste Herausforderung ist der letzte Sektor, wo es in den Kurven sehr viel Feingefühl braucht, um eine gute Rundenzeit zu schaffen. Ich hoffe, dass der Grosse Preis von Russland auch den dortigen Fans so viel Freude bereitet, wie uns – wir werden jedenfalls alles dafür tun, um mit einer guten Leistung zu einem weiteren grossartigen Rennwochenende beitragen zu können.“

Pascal Wehrlein (Startnummer 94):
„Mir gefällt der Schauplatz des Rennens, denn das Sochi Autodrom liegt direkt an der Schwarzmeerküste, im Zentrum des Olympischen Parks der vergangenen Winterspiele. Diese Lage und die olympische Atmosphäre machen diesen Grand Prix zu einem ganz Besonderen. Die Strecke ist auch ganz gut und es macht mir Spass, dort zu fahren. Wenngleich es vom Streckenverlauf her nicht leicht ist, weile einige Kurven, auch die im 90-Grad-Winkel, sehr anspruchsvoll zu fahren sind. Mit den diesjährigen Autos werden wir in einigen Kurven noch höhere Tempi erreichen. Ich kann es kaum erwarten, einerseits wieder im Sauber-Auto zu sitzen und anderseits einmal mehr in Sotschi zu fahren. Seit ich in Moskau beim DTM-Rennen dabei war, habe ich auch beim Grossen Preis von Russland meine Fans, die wirklich toll sind. Zuletzt schenkten sie mir schöne Zeichnungen und Matroschkapuppen.“

Strecken-Fakten:
Das Sochi Autodrom wurde inmitten des Olympischen Parks der Winterspiele 2014 erbaut. Es ist ein weitläufiges Gelände, das mehrheitlich von Mauern begrenzt wird. Der Kurs ist ein Mix aus permanenter Rennstrecke und Strassenkurs. Im ersten und letzten Sektor sind Höchstgeschwindigkeiten auf den Geraden, Traktion und Bremsstabilität gefragt, während es im mittleren, technischen Abschnitt darum geht, dass der Fahrer im Kurvenverlauf seinen Rhythmus findet.

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