Etihad Airways Grosser Preis von Abu Dhabi – Formel 1

Das Sauber F1 Team fuhr beim Abendrennen zum Grossen Preis von Abu Dhabi, dem Saisonfinale 2015, auf die Plätze 14 (Marcus Ericsson) und 15 (Felipe Nasr). Das Schweizer Team beendet die Saison in der Konstrukteurs-Wertung auf dem achten Platz. In der Fahrerwertung platzierten sich Nasr und Ericsson mit den Sauber C34-Ferrari als 13. und 18. Nasr beendet seine erste Formel-1-Saison als zweitbester Rookie. Beide Piloten freuen sich schon jetzt auch in der Saison 2016 für das Sauber F1 Team an den Start zu gehen. Im Werk in Hinwil wird der Fokus nun allein auf den nächstjährigen Sauber C35-Ferrari gerichtet.

abu dabi sauber

Marcus Ericsson (Startnummer 9):
Sauber C34-Ferrari (Chassis 02/Ferrari)
Gestartet auf weichen Reifen, nach 15 Runden auf weiche Reifen und nach 41 Runden auf superweiche Reifen gewechselt
„Nach einem schwierigen Wochenende war das Rennen in Ordnung. Wir probierten verschiedene Strategien, hatten aber stets damit zu kämpfen, in die Nähe des Mittelfeldes zu kommen, wo es um Punkte ging. Bezüglich Performance konnten wir heute einfach nicht mehr herausholen. Natürlich ist das Resultat enttäuschend. Ich habe nun meine erste Saison mit dem Sauber F1 Team hinter mir – und kann sagen, dass es mir Freude gemacht hat. Dafür möchte ich mich bei allen, die an der Strecke wie in der Fabrik so hart gearbeitet haben, bedanken. Ich habe in diesem Team sehr viele grossartige Leute kennengelernt. Und ich habe während der Saison sehr viel dazugelernt. Deshalb freue ich mich auch in der nächsten Saison hier zu sein. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns 2016 steigern können.“

Felipe Nasr (Startnummer 12):
Sauber C34-Ferrari (Chassis 03/Ferrari)
Gestartet auf superweichen Reifen, nach 4 und 26 Runden auf weiche Reifen gewechselt und nach 44 Runden auf superweiche Reifen gewechselt
„Der Start des Rennens verlief für mich unglücklich. Ich geriet zwischen zwei Autos, was zur Beschädigung meines Frontflügels führte. Deshalb musste ich vorzeitig an die Box, was Zeit kostete. Danach ging es darum, den Rückstand wieder gutzumachen und zu den Konkurrenten aufzuschliessen. Letztlich ist diese Platzierung nicht gerade das, was ich mir fürs letzte Saisonrennen gewünscht habe. Doch alles in allem war es eine gute Saison für mich. Ich freue mich, dass wir als Team den achten Rang in der Konstrukteurs-Wertung einfuhren und ich in der Fahrerwertung 13. wurde. Jeder im Team hat in dieser Saison sehr viel an Leistungsbereitschaft gezeigt. Ich möchte allen für ihre harte und engagierte Arbeit Danke sagen. Ab jetzt konzentrieren wir uns auf 2016.“

Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
„Nach dem Saisonfinale können wir alles in allem eine positive Bilanz ziehen. Marcus und Felipe haben viel dazugelernt, konnten ihr Potenzial zeigen und haben mit soliden Leistungen überzeugt. Es war eine anspruchsvolle und ereignisreiche Saison 2015, in der wir in einem schwierigen und herausfordernden Umfeld unsere Zielsetzung, eine signifikante Steigerung gegenüber 2014, dank der engagierten Leistungsbereitschaft unseres gesamten Teams erreichen konnten. Dafür möchte ich allen unseren Mitarbeitenden, an der Rennstrecke wie im Werk in Hinwil, ein grosses Dankeschön aussprechen. Nun fokussieren wir uns ganz auf die Saison 2016.“

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.